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GIPS® Informationen

T. Rowe Price („TRP“) erklärt die Einhaltung der Global Investment Performance Standards (GIPS®). TRP wurde für einen Zeitraum von 21 Jahren bis zum 30. Juni 2017 von KPMG LLP unabhängig geprüft. Der Prüfbericht ist auf Anfrage erhältlich. Im Rahmen der Prüfung wird beurteilt, ob (1) das Unternehmen alle Anforderungen der GIPS-Standards an den Composite-Aufbau unternehmensweit erfüllt hat und ob (2) die Richtlinien und Verfahren des Unternehmens geeignet sind, die Performance gemäß den GIPS-Standards zu berechnen und darzustellen. Die Prüfung gewährleistet nicht die Richtigkeit einer bestimmten Composite-Darstellung.

TRP ist ein US-amerikanisches Anlageverwaltungsunternehmen mit verschiedenen Anlageberatern, die bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission), der britischen Finanzaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority) und anderen Aufsichtsbehörden in verschiedenen Ländern registriert sind, und gibt sich für GIPS-Zwecke gegenüber potenziellen Kunden als Unternehmen mit diesem Status aus. Darüber hinaus definiert sich TRP gemäß GIPS als diskretionärer Anlageverwalter, der vorwiegend institutionelle Kunden im Hinblick auf verschiedene Mandate betreut, darunter Anlagestrategien für die US-Märkte sowie internationale und globale Strategien; ausgeschlossen sind dabei jedoch die Leistungen der Private Asset Management Group.

Eine vollständige Liste und Beschreibung aller Composites des Unternehmens und/oder eine Präsentation gemäß den GIPS®-Standards sind auf Anfrage erhältlich. Weitere Informationen zu den Richtlinien und Verfahren des Unternehmens für die Berechnung und den Ausweis von Performancedaten sind auf Anfrage erhältlich

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Januar 2021 / MARKET OUTLOOK

Globale Assetallokation: Ausblick Januar

Lesen Sie, was an den globalen Märkten heute wichtig ist

MARKTEINBLICKE

Stand: 31. Dezember 2020

Die Jagd auf Einhörner

Risikoassets legten im Jahr 2020 eine starke Rally hin, beflügelt durch beispiellose geld- und fiskalpolitische Konjunkturpakete sowie ermutigende Impfstoffnachrichten gegen Jahresende. So beendete der S&P 500 Index das Jahr mit einer Rendite von mehr als 16 Prozent, während die Bewertungen das höchste Niveau seit der Tech-Blase erreichten. Zusätzlich befeuert wurde die starke Marktdynamik durch eine erstaunliche Anzahl an Börsengängen, die den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten erreichte. Viele dieser „Einhörner“ (Unternehmen, die mit einer Bewertung von mehreren Milliarden Dollar an die Börse gehen) erlebten in der Woche nach ihrem Börsendebut ein Kursfeuerwerk von mehr als 80 Prozent. Beispiele dafür sind die beiden – nach wie vor defizitären – Unternehmen Airbnb und DoorDash. Einen Boom erlebten außerdem „Special Purpose Acquisition Companies“ (auch „Blankoscheck“-Unternehmen genannt). Ihr Konzept besteht darin, sich an der Börse Kapital zu beschaffen, und dann erst zu entscheiden, in was sie es investieren. Zudem waren Kryptowährungen stark im Trend, was die spekulative Euphorie weiter anheizt. Mit Blick auf 2021 zeigen sich die Anleger offenbar kaum besorgt, dass die extremen Trends Anzeichen für eine Wiederholung des Jahres 2000 sein könnten. Und weiterhin streben offenbar jede Menge Unternehmen einen Börsengang an.

Inflation in Sicht?

Könnte – nachdem die Fed mehr als zehn Jahre lang darauf ausgerichtet war, Wachstum und Inflation anzuheizen – die Erholung von der Corona-Pandemie endlich für steigende Preise sorgen? Der Markt scheint darauf zu wetten, dass dies der Fall sein könnte. Denn die Break-Even-Inflationsrate, also die Renditedifferenz zwischen nominalen und inflationsgeschützten Staatsanleihen, nähert sich der 2-Prozent-Marke. Angesichts des zu erwartenden Nachholbedarfs wird das Angebot im zweiten Halbjahr 2021 nachziehen müssen, was die Inflation tatsächlich anheizen dürfte. Dabei hat eine Schlüsselkomponente im Verbraucherpreisindex, nämlich die Preise für Wohnimmobilien, bereits einen Schub erlebt, da der Wohnungsbau durch die Pandemie unerwartet Auftrieb erhalten hat. Zudem hat die Fed bereits im August wissen lassen, dass sie ihren Ansatz ändert. So will sie künftig eine Inflation von „durchschnittlich“ 2 Prozent über einen gewissen Zeitraum hinweg tolerieren und den Schwerpunkt vor allem auf nachhaltiges Wachstum legen. Vor dem Hintergrund dieser neuen Politik könnten die Inflationserwartungen bis 2021 anziehen, da die Märkte nun weniger Angst vor unerwünschten Fed-Maßnahmen haben. Wenn die US-Notenbank an diesem Kurs festhält und die Inflation steigt, könnten die realen Renditen sogar noch weiter sinken.

Suga als Katalysator

Die Anleger zeigen wieder Interesse an Japan: Der Markt verzeichnete beträchtliche Mittelzuflüsse, und der Nikkei 225 Index kletterte auf ein 30-Jahres-Hoch. Zudem schätzen die Anleger die Wahl des neuen Premierministers Yoshihide Suga im vergangenen September offenbar positiv ein. Wenngleich Suga derzeit stark mit der Eindämmung der Corona-Pandemie beschäftigt ist, hat er sich verpflichtet, die Strukturreformen seines Vorgängers („Abenomics“) fortzuführen, in deren Zuge bereits verschiedene aktionärsfreundliche Initiativen auf den Weg gebracht wurden, darunter zunehmende Aktienrückkäufe. Außerdem hat Suga eine neue Digitalisierungsbehörde ins Leben gerufen, um die Produktivität zu steigern – was auch dringend erforderlich ist. Denn diese stellt sowohl für die Regierung als auch die Unternehmen nach wie vor ein Problem dar – obwohl Japan in Bereichen wie Halbleiter und Robotik als Kraftwerk der technischen Innovation gilt. Die Anleger bejubeln solche Strukturreformen und glauben zudem, dass die stark exportorientierten Sektoren des Landes profitieren könnten, wenn sich die Weltwirtschaft in diesem Jahr wieder aus der Talsohle kämpft. Mit diesen zyklischen und nachhaltigen Kräften, die das Wachstum antreiben, hat Japan in nächsten Sommer vielleicht mehr zu bieten als nur die Olympischen Spiele.

Einen Überblick über die Entwicklungen in den einzelnen Regionen finden Sie hier (auf Englisch, PDF-Format).

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