INVESTMENT INSIGHTS

Langfristige Investments in China sind nach wie vor attraktiv

Chris Kushlis , Kreditanalyst
Eric C. Moffett , Portfolio Manager
Sheldon Chan , Portfolio Manager

Überblick

  • Die chinesische Wirtschaft ist weiter intakt. Das Land leistet nach wie vor einen beträchtlichen Beitrag zum globalen BIP, und die Konjunktur wächst schneller als in den meisten anderen Ländern, gestützt auf eine robuste Binnennachfrage.
  • Auf kurze Sicht sorgt der anhaltende Handelsstreit zwischen China und den USA weiter für Verunsicherung. Auch wenn keines der beiden Länder an einem langwierigen Konflikt interessiert sein dürfte, ist zurzeit keine schnelle Lösung in Sicht.
  • Angesichts der starken Fundamentaldaten an den inländischen Finanzmärkten haben die Argumente, die längerfristig für ein Investment in China sprechen, weiter Bestand.

Das Wachstum in China liegt schon seit etwa fünfzig Jahren deutlich über dem weltweiten Durchschnitt, gestützt auf hohe Produktivitätssteigerungen, wachsende Einkommen und eine robuste Binnenwirtschaft. Der Fokus der Anleger lag zuletzt jedoch vor allem auf der schwächeren Konjunktur, der steigenden Verschuldung und den eskalierenden Handelsspannungen. Mittlerweile wurden die chinesischen Aktien- und Anleihemärkte für ausländische Investoren geöffnet. Doch trotz der riesigen neuen Anlagechancen, die dies mit sich bringt, werden die Potenziale mitunter recht skeptisch betrachtet. Wir halten die langfristigen Chancen in China jedoch nach wie vor für vielversprechend.

China aus makroökonomischer Sicht

Chris Kushlis 
Analyst für Staatsanleihen der Schwellenländer,
T. Rowe Price


China: ein starker Treiber für die Weltwirtschaft

China ist seit Jahrzehnten einer der stärksten Treiber des globalen Wachstums. Es verwundert daher kaum, dass viele Investoren verunsichert sind, wenn die chinesische Wirtschaft an Fahrt verliert. In den letzten Jahrzehnten ist der Beitrag Chinas zur Weltwirtschaft trotz Wachstumsabschwächung jedoch stetig gestiegen: Die chinesische Wirtschaft trägt heute rund 1% zum globalen Wachstum (von derzeit etwa 3% bis 3,5%) bei – obwohl sie «nur» noch um rund 6% bis 6,5% pro Jahr zulegt.
 

Heute ist das Reich der Mitte vollständig in das weltweite Waren- und Handelssystem integriert. Folglich sind die Einkommen der privaten Haushalte (vor allem in der Mittelschicht) stark gestiegen, und sie entsprechen mittlerweile dem globalen Durchschnitt. Allerdings ist das Gefälle zu den reichsten Industrieländern immer noch beträchtlich. Daher besteht, obwohl China die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist, noch ein enormer Spielraum für steigenden Wohlstand. Um dies besser einzuordnen: Wenn sich die Einkommen in China dem Niveau der USA annähern würden, würde die chinesische Wirtschaft auf das Vier- bis Fünffache der US-Wirtschaft wachsen.


Einen solchen Sprung zu schaffen, ist jedoch leichter gesagt als getan – und China müsste dafür einige strukturelle Herausforderungen meistern.

 

  • Der Kurswechsel in Richtung nachhaltiges Wachstum: Seit etwa 2006 versucht die chinesische Regierung, die Wirtschaft neu auszurichten, indem sie den Binnensektor gegenüber der Exportbranche stärkt – ein Schritt, der durch den Ausbruch der globalen Finanzkrise beschleunigt wurde. Letztlich zielt dieser Kurswechsel auf ein nachhaltigeres, langfristiges Wachstum ab. Dass sich die Konjunktur weiter verlangsamt, bis der Übergang abgeschlossen ist, ist wenig überraschend.
  • Die steigende Verschuldung: Im Rahmen des wirtschaftlichen Umbauprozesses hat die chinesische Regierung zur Kompensierung der sinkenden Exporteinnahmen ein umfangreiches Investitionsprogramm auf den Weg gebracht, das weitgehend durch Schulden finanziert wurde. Dadurch ist die Verschuldungsquote des Landes auf rund 250% gestiegen – was wiederum Fragen nach den Risiken und der Nachhaltigkeit des Prozesses aufgeworfen hat. Zuletzt hat Peking beschlossen, keine weiteren Schulden anzuhäufen, und es ist den Behörden gelungen, das Wirtschaftswachstum ohne ernsthafte Verwerfungen an den Finanzmärkten zu bremsen. Wenngleich bereits Fortschritte erzielt wurden, gibt es jedoch sicher noch weiteren Handlungsbedarf.
  • Demografischer Wandel: Die demografische Entwicklung des Landes stellt eine strukturelle Belastung dar, da die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis 64 Jahre) seit 2012 schrumpft. Dadurch ist der Abhängigkeitsquotient gestiegen, der das Verhältnis der wirtschaftlich abhängigen Altersgruppen zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter misst. Zurzeit ist der Rückgang der Erwerbsbevölkerung noch relativ moderat; dieser Trend dürfte sich aber in den kommenden Jahrzehnten beschleunigen.
  • Reformwille: Zuletzt wurde zunehmend infrage gestellt, wie engagiert Präsident Xi Jinping die Neuausrichtung der chinesischen Wirtschaft tatsächlich vorantreibt – oder ob er nicht vielmehr ein stark vom Staat gelenktes Modell anstrebt. Dafür spräche die Tatsache, dass er zuletzt die staatseigenen Betriebe weiter gestärkt hat, was das Wachstum hemmen könnte, da diese weniger effizient und profitabel arbeiten. Auf der anderen Seite legt Peking einen klaren Fokus auf die Entwicklung von innovativen neuen Technologien – eine Politik, die letztlich einen nachhaltigen Wandel von einem Land mit mittleren zu einem Land mit hohen Einkommen unterstützen sollte.


«Bond Connect» – die wichtige Öffnung des chinesischen Rentenmarktes

Die Öffnung des chinesischen Rentenmarktes, der bislang aufgrund strenger Kapitalkontrollen und Beteiligungsbeschränkungen für ausländische Investoren kaum zugänglich war, gehört sicherlich zu den wichtigsten Entwicklungen an den globalen Anleihemärkten. Seit der Einführung von «Bond Connect» im Jahr 2017 können ausländische Investoren problemlos am inländischen Anleihemarkt investieren. Zugleich hat das System den Weg für die Aufnahme lokaler Anleihen in den Bloomberg Barclays Global Aggregate Bond Index geebnet, die im April 2019 erfolgte. Wenn die volle Einbeziehung des Landes im Index in 20 Monaten abgeschlossen sein wird, wird China mit etwa 6% im Index gewichtet sein.
 

Indes kündigte auch J.P. Morgan im September 2019 an, China in seinen Index für Lokalwährungsanleihen der Schwellenländer aufzunehmen – mit einer Gewichtung, die über einen Zeitraum von 10 Monaten schrittweise auf 10% angehoben wird. Bei einer Indexgewichtung von 100% betrüge das Gesamtvolumen chinesischer Lokalwährungsanleihen ungefähr 13 Billionen US-Dollar (das entspricht etwa dem Volumen aller auf Euro lautenden Wertpapiere).
 

Was sind die wichtigsten Treiber an den chinesischen Finanzmärkten?

Chart: Was sind die wichtigsten Treiber an den chinesischen Finanzmärkten?

China aus Sicht der Rentenmärkte

Sheldon Chan 
Portfoliomanager,
T. Rowe Price Asia Credit-Strategie


Die asiatischen Märkte für Unternehmensanleihen wachsen und wachsen

In den letzten zehn Jahren sind die asiatischen Anleihemärkte enorm gewachsen – seit 2010 um ganze 15% pro Jahr. Das Volumen der ausstehenden Schuldtitel beträgt heute eine Billion US-Dollar.1 Unserer Ansicht nach wird sich das zweistellige Wachstum in den kommenden Jahren fortsetzen. Auf US-Dollar lautende Anleihen machen hingegen bisher einen sehr kleinen Anteil des Gesamtmarkts für asiatische Unternehmensanleihen aus. Da die Unternehmen versuchen, ihre Kapitalquellen breiter zu diversifizieren, könnte dieses Segment daher weiter wachsen.
 

Der Markt bietet ein umfassendes Spektrum an Bonitätskategorien. Zugleich dürften Neuemissionen auf eine anhaltend große Nachfrage treffen – gestützt auf eine hohe Sparquote in China und anderen wichtigen Ländern der Region, die für eine strukturell hohe Nachfrage aus der Region nach ertragsgenerierenden Investitionen sorgen dürfte. Derzeit werden rund 88% der asiatischen Unternehmensanleihen von lokalen Investoren gehalten.2

In den letzten Jahren wurden Maßnahmen zum Schuldenabbau und einer strengeren Regulierung umgesetzt, wodurch schwächere Unternehmen aus dem Markt gedrängt wurden ...
- Sheldon Chan Portfolio Manager, T. Rowe Price Asia Credit Strategy

Die Fundamentaldaten verbessern sich

Die Sorge um den chinesisch-amerikanischen Handelskonflikt und dessen Folgen für das globale Wachstum löst derzeit erhebliche Verunsicherung aus. Dennoch wachsen sowohl die Wirtschaft als auch die Bevölkerung in den asiatischen Ländern weltweit am schnellsten. Chinas wirtschaftlicher Einfluss ist gut dokumentiert, und wir gehen davon aus, dass sich daran auch künftig nichts ändern wird. Die Politik ist bemüht, die Wirtschaft exportunabhängiger zu machen, die Devisenreserven zu erhöhen und für eine bessere Transparenz zu sorgen.
 

Die wirtschaftlichen Fundamentaldaten in der gesamten Region haben sich in den letzten zehn Jahren stetig verbessert, und alle wichtigen Länder haben heute den Investment-Grade-Status. In den letzten Jahren wurden Maßnahmen zum Schuldenabbau und einer strengeren Regulierung umgesetzt, wodurch schwächere Unternehmen aus dem Markt gedrängt wurden. All dies sind gute Zeichen für die längerfristige Stabilität und das Wachstum der Anlageklasse.


Finanzielle Stabilität bleibt entscheidend

Bei Unternehmensanleihen kommt es vor allem darauf an, dass die Bilanzen in Ordnung sind, was bei vielen asiatischen Emittenten nachweislich der Fall ist. So weisen viele Unternehmen im Bereich Internet heute solide Barbestände und gesunde Bilanzen auf, was ihre Anleihen attraktiver macht, wohingegen ihre Aktien aufgrund der stärkeren Gewinnschwankungen im letzten Jahr offenbar an Attraktivität verloren haben.


Ein interessantes Risiko-Rendite-Profil

Asiatische Unternehmensanleihen haben über einen längeren Zeitraum interessante risikobereinigte Renditen abgeworfen und, bemerkenswerterweise, bei vergleichbarer Volatilität höhere Renditen erzielt als US-Investment-Grade-Emissionen. Sie weisen ein durchschnittliches Bonitätsprofil von BBB+ auf, mit einem Anteil der Emissionen aus Industrieländern im J.P. Morgan Asia Credit Diversified Index von 30%.
 

Wir bevorzugen zurzeit asiatische Investment-Grade-Anleihen und konzentrieren uns im Hochzinssegment weiterhin auf die oberen Bonitätskategorien. Ein langwieriger Handelskrieg zwischen den USA und China und die Gefahr einer allgemeinen Wachstumsverlangsamung dürften bei Hochzinsanleihen weiterhin für hohe Kreditspreads sorgen. Dennoch finden wir einzelne attraktive Hochzinsanleihen im Immobilien- und Konsumsektor. Dabei sind fundierte Bottom-up-Fundamentalanalysen für eine erfolgreiche Titelauswahl weiterhin entscheidend.


China aus Sicht der Aktienmärkte

Eric Moffett
Portfoliomanager, T. Rowe Price Asian Opportunities Equity-Strategie


Der inländische Aktienmarkt ist groß, vielfältig und ineffizient

Der chinesische Markt für A-Aktien bietet zweifellos äußerst vielversprechende langfristige Gelegenheiten, da er immer noch starke Ineffizienten aufweist. Zudem wird er weiterhin von Kleinanlegern dominiert, während ausländische Investoren mit einem Anteil von etwa 3% – gegenüber rund 40% in Taiwan und Südkorea (Abbildung 1) – noch kaum investiert sind.
 

In den letzten fünf Jahren haben sich die globalen Anleger fast ausschließlich auf stark wachsende Sektoren wie Technologie und Internet fokussiert. Dies scheint sich langsam zu ändern, denn mittlerweile werden auch Aktien aus anderen Branchen, unter anderem konsumorientierte Bereiche, offenbar interessant. Die wachsende Nachfrage (und damit die steigenden Kapitalzuflüsse) aus dem Ausland dürfte unseres Erachtens nicht nur die langfristigen Renditen stützen, sondern auch für Verbesserungen in Sachen Marktregulierung und Transparenz sorgen.   


(Abbildung 1) Weiterhin extrem niedriger Auslandsbesitz am Markt für chinesische A-Aktien 
Auslandsbesitz an den globalen Börsen
Stand: 31. März 2019

Abbildung 1: Weiterhin extrem niedriger Auslandsbesitz am Markt für chinesische A-Aktien

 

Quellen: Haver Analytics, Goldman Sachs, BofAML.


Für die Unternehmen ist weniger das BIP- sondern das Lohnwachstum entscheidend

Während die Welt vor allem auf den Rückgang des chinesischen BIP-Wachstums starrt, sind für die Unternehmen des Landes vor allem die steigenden Einkommen der Verbraucher entscheidend. Diese legen, vor allem in der Arbeiterschicht, kontinuierlich um jährlich rund 10% zu (Abbildung 2). Grund dafür ist einerseits die demografische Entwicklung, da die Arbeitnehmer heute durch den Rückgang der Erwerbsbevölkerung eine stärkere Preismacht haben, was die Löhne nach oben treibt.
 

Ein anderer Grund für das Lohnwachstum ist in der Politik zu finden, die seit etwa zehn Jahren höhere Einkommen der Arbeiter fördert und damit den boomenden Konsum quer durch alle Schichten der Bevölkerung stützt. Dadurch haben Hunderte von Millionen Menschen mehr Geld in der Tasche.
 

Der chinesische Konsumgütersektor gehört zurzeit – und möglicherweise in den kommenden Jahrzehnten – sicher zu den spannendsten globalen Anlagethemen. Die chinesische Bevölkerung kauft immer mehr Produkte, die in der Vergangenheit vor allem in der «westlichen Welt» geboomt haben, darunter Autos, elektronische Geräte, Kosmetik und Krankenversicherungen. Zugleich steigen die Ausgaben für Essen, Urlaub und Unterhaltung. Ein weiterer wichtiger Trend ist die steigende Nachfrage nach höherwertigen Marken.

Das Einkommen der privaten Haushalte legt, vor allem in der Arbeiterschicht, kontinuierlich um jährlich rund 10% zu.
- Eric Moffett Portfolio Manager, T. Rowe Price Asian Opportunities Equity Strategy

Aufstieg in der Wertschöpfungskette

China rückt in der Wertschöpfungskette nach oben und verabschiedet sich zunehmend von seinem Image als Billigproduzent. Mit den steigenden Löhnen sind chinesische Arbeitskräfte im internationalen Vergleich teurer geworden, sodass bestimmte Sektoren, die auf niedrigqualifizierte Arbeitskräfte ausgerichtet sind, zunehmend an Bedeutung verlieren. Zugleich investiert China in hohem Maße in die Forschung und Entwicklung, etwa in Bereichen wie mobile Zahlungsabwicklung, künstliche Intelligenz, Robotik und 5G-Technologien. Peking gibt sich längst nicht mehr damit zufrieden, die Technologien anderer Länder kostengünstig zu kopieren. Heute setzt die Regierung auf eine Wirtschaftsstrategie, die den Fokus auf Innovationen legt. Die hohen Investitionen tragen mittlerweile erste Früchte, da chinesische Unternehmen bereits Marktanteile von den globalen Marktführern erobert haben. In zukunftsweisenden Technologien wie Gesichts- und Spracherkennung ist die Volksrepublik heute schon anerkannter Marktführer.


(Abbildung 2) Für viele chinesische Unternehmen ist vor allem das Einkommend der privaten Haushalte entscheidend
Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte (Stadtbevölkerung)
Stand: 31. Dezember 2018

Abbildung 2 - Für viele chinesische Unternehmen ist vor allem das Einkommend der privaten Haushalte entscheidend

 

Quellen: Haver Analytics, China National Bureau of Statistics, OECD.


Die kurzfristigen Handelsrisiken müssen gelöst werden

Der Zusammenbruch der Handelsbeziehungen zwischen China und den USA ist auf kurze Sicht ein deutlicher Belastungsfaktor – und eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht. Aufgrund der dadurch ausgelösten Unsicherheit sind die Bewertungen am chinesischen Aktienmarkt im letzten Jahr auf Krisenniveau eingebrochen. So sehr die hohen Kursverluste bei bestimmten Unternehmen gerechtfertigt sein mögen, so sehr sind sie bei einigen erstklassigen Unternehmen völlig überzogen. Selten haben wir die lokalen Anleger derart pessimistisch erlebt. Dies schafft zwar auf kurze Sicht Verunsicherung am Markt – zugleich eröffnen sich dadurch aber attraktive Einstiegsgelegenheiten mit hohen Preisabschlägen.  


Schlussfolgerungen

Die chinesische Wirtschaft ist weiter intakt. Das Land leistet nach wie vor einen beträchtlichen Beitrag zum globalen BIP, und die Konjunktur wächst schneller als in den meisten anderen Ländern, gestützt auf eine stetig wachsende Mittelschicht, eine robuste Binnennachfrage und den wachsenden Einfluss auf die Weltpolitik.
 

Auf kurze Sicht sorgt der anhaltende Handelsstreit zwischen China und den USA weiter für Verunsicherung. Auch wenn keines der beiden Länder an einem langwierigen Konflikt interessiert sein dürfte, ist zurzeit keine schnelle Lösung in Sicht. Angesichts der bevorstehenden US-Wahlen im November 2020 dürfte Donald Trump jedoch alles tun, was das Wachstum stärkt.
 

Zugleich haben die chinesischen Behörden nach wie vor Spielraum, um die Wirtschaft des Landes erforderlichenfalls anzukurbeln. Tatsächlich scheint sich die Wirtschaft mittlerweile so stark abgekühlt zu haben, dass die Entscheidungsträger wieder zu Stimulierungsmaßnahmen greifen. Diese zeigen in einigen Segmenten des verarbeitenden Gewerbes bereits positive Effekte.
 

Angesichts der starken Fundamentaldaten an den inländischen Finanzmärkten haben die Argumente, die längerfristig für ein Investment in China sprechen, weiter Bestand. Zugleich sind ausländische Investoren an diesem breit diversifizierten, riesigen Markt noch kaum investiert.

 

1 Quelle: J.P. Morgan, Stand: 31. August 2019.

2 Umlaufende Schuldtitel im Raum Asien (ohne Japan), J.P. Morgan, Stand: 31. Oktober 2018.
 

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201909‑951057