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Mai 2020 / INVESTMENT INSIGHTS

Disruption im Aufwind

Die Coronavirus-Pandemie beschleunigt die Digitalisierung der Wirtschaft

Die wichtigsten Punkte

  • Die Digitalisierung zahlreicher Branchen und Märkte hat sich während der Coronavirus-Pandemie beschleunigt.
  • Die Leistungsfähigkeit von Internetplattformen steigt analog zur Zahl ihrer Nutzer, was zu starken Netzwerkeffekten und Größenvorteilen führt.
  • Wir sind uns zwar der Vorteile der größten Unternehmen bewusst, bemühen uns aber auch aktiv darum, neue Branchenunternehmen zu analysieren und kennenzulernen, die nach wie vor wichtige Quellen für Innovation und Disruption bilden.


Die Coronavirus-Pandemie hat die Wirtschaft weltweit enorm belastet, und auch der Technologiesektor konnte sich ihren Folgen nicht entziehen. Die Lieferketten sind unter Druck geraten, und die Nachfrage nach Hardware und Dienstleistungen unterschiedlichster Art ist gesunken, da die Unternehmen Investitionen verschieben und die Verbraucher knapp bei Kasse sind. Bei zahlreichen – in jüngster Zeit virtuellen – Treffen arbeiten wir mit den Geschäftsleitungen vieler unserer Portfoliounternehmen intensiver als je zuvor zusammen, um sie bei der Bewältigung dieser beispiellosen Herausforderungen zu unterstützen.

Doch mit diesen Herausforderungen sind auch Chancen verbunden – sowohl für die Unternehmen als auch für Anleger. Viele führende Technologieunternehmen haben ihre Gewinne und Umsätze während der Krise weiter gesteigert, und einige verzeichneten sogar neue Höchststände ihrer Aktienkurse. Weltweit haben Millionen von Menschen ihre Arbeit, ihre Einkäufe und den Konsum von Unterhaltungsangeboten in die eigenen vier Wände verlagert. Anbieter von Infrastruktur für die Online-Wirtschaft verbuchen daher eine rasant steigende Nachfrage und sind in der Lage, ihre dominante Marktstellung weiter auszubauen.

Dieser Trend zu Online-Aktivitäten dürfte sich zwar teilweise umkehren, wenn Einkaufszentren, Büros und Kinos wieder öffnen. Doch wir vermuten, dass sich viele der in den letzten Monaten verzeichneten Veränderungen als dauerhaft erweisen werden. Vollzeit von zu Hause aus zu arbeiten dürfte künftig keine Seltenheit mehr sein, zumal inzwischen 300 Millionen Menschen mit Videokonferenzen über Zoom vertraut sind. Und viele weitere Millionen haben erstmals online Lebensmittel eingekauft und dürften die Vorteile dieser neuen Gewohnheit auch dann zu schätzen wissen, wenn die Gesundheitsbedenken nachgelassen haben. Unserer Ansicht nach hat die aktuelle Krise – wie bereits viele Krisen in der Vergangenheit – lediglich Veränderungen beschleunigt, die bereits im Gange waren.1
 

Die Digitalisierung ist für alle Unternehmen unumgänglich

Da viele Menschen derzeit nicht bereit oder in der Lage sind, das Haus zu verlassen, wird Unternehmen aller Größenordnungen und aus nahezu allen Sektoren die Bedeutung digitaler Kundenbeziehungen bewusst. Egal ob beim privaten Einkauf oder als Geschäftspartner – Kunden wollen online nach Produkten suchen und ihre Käufe nachverfolgen. Die Unternehmen wiederum stellen fest, dass die Online-Interaktion mit ihren Kunden zu enormen Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen führt und ihnen gleichzeitig erlaubt, wertvolle Daten zur Entwicklung der Kundenwünsche und -präferenzen zu erheben.

Unternehmen, die die erforderliche Größe erreichen, können schneller lernen, mehr Daten sammeln und ihre Produkte weiter verbessern ...

Doch die Datenerhebung und die Online-Präsenz allein reichen nicht aus. Unternehmen müssen in der Lage sein, gewaltige Datenmengen zu organisieren, bevor sie nützliche Erkenntnisse gewinnen können. Gleichzeitig müssen sie gewährleisten, dass ihre Websites und Kundenservice-Prozesse stets einwandfrei funktionieren. Darüber hinaus müssen Unternehmen ihre strategischen Daten sichern und schützen – einer der Gründe dafür, dass sich die Cybersicherheit zur wachstumsstärksten Kategorie von IT-Ausgaben entwickelt hat. Die Herausforderung besteht darin, jene Unternehmen zu finden, die mit ihren Investitionen den Grundstein für reale Renditen legen.
 

Plattformanbieter haben ihre dominante Stellung ausgebaut

In dieser neuen digitalen Welt sind Skaleneffekte entscheidend. Die kapitalstärksten Unternehmen können in die neueste Technologie investieren, wodurch sie neue Kunden gewinnen. Unternehmen, die die erforderliche Größe erreichen, können schneller lernen, mehr Daten sammeln und ihre Produkte weiter verbessern. Auf diese Weise können sie zusätzliche Kunden gewinnen, ihre Erträge steigern und weitere Investitionen tätigen. Diese positive Rückkopplung hält an und ermöglicht einigen Unternehmen ein enormes Wachstum, löst an den Märkten jedoch dramatische Veränderungen aus.

Unter den großen Technologiekonzernen, die dieses Phänomen am besten verkörpern, finden sich die weltweit führenden Plattformanbieter – eine Liste, die in der Regel Facebook, Alphabet (Google), Apple und Amazon.com in den USA sowie Alibaba und Tencent in China umfasst. Diese Unternehmen haben ein völlig neues Geschäftsmodell entwickelt, bei dem sie nicht nur das Internet für den Verkauf ihrer Produkte und Dienstleistungen nutzen, sondern digitale Gemeinschaften unterhalten, in denen Käufer auf Verkäufer treffen und die Entwickler von Inhalten ihr Publikum finden. Der Wert dieser Plattformen wächst analog zur Zahl ihrer Nutzer – ein klassisches Beispiel für ein Phänomen, das als „Netzwerkeffekt“ bezeichnet wird. Wer alte Freunde aufspüren will, nutzt dazu in der Regel Facebook, und die Suche nach einem obskuren Küchengerät beginnt in den meisten Fällen auf Amazon.
 

Das Plattformmodell breitet sich aus

Die Online-Computerressourcen von Amazon Web Services, Microsoft Azure und anderen Unternehmen haben entscheidend zur Entwicklung einer cloudbasierten Softwarebranche beigetragen. Die Anbieter von Software-as-a-Service (SaaS) arbeiten auf Abonnementbasis und erlauben ihren Kunden, ihre Softwareausgaben flexibel an den laufenden Geschäftsbedarf anzupassen. Auf diese Weise sparen die Unternehmen die Ausgaben für komplexe Softwarepakete – sowie für Server und das für deren Betrieb und Wartung erforderliche Personal – und können stattdessen in produktivere Kapazitäten investieren. Es ist kein Wunder, dass die größten und erfolgreichsten SaaS-Unternehmen sehr hohe Kundenbindungsraten aufweisen.

Bei unseren jüngsten Firmenbesuchen im Silicon Valley stellten wir fest, dass einige der führenden SaaS-Anbieter das Plattformmodell anstreben. Ein namhaftes Beispiel dafür ist ServiceNow, ein führender Anbieter von Software, die Unternehmen bei der Automatisierung von Arbeitsabläufen und der Verwaltung ihrer IT-Infrastruktur unterstützt. Auf der neuen Now Platform des Unternehmens können Kunden mit einfachen „Drag-and-Drop“-Tools ihre eigenen Workflow-Anwendungen erstellen, sodass der Aufwand für eine komplexe Programmierung entfällt. Dank ihrer Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit bietet die Now Platform das Potenzial, den Kundenkreis des Unternehmens über die IT-Abteilungen hinaus zu erweitern.
 

Führende Halbleiterunternehmen profitieren von verbesserter &Branchenstruktur

Auch die führenden Unternehmen des Halbleitersektors haben ihre Marktstellung in den letzten zehn Jahren ausgebaut. Zum Teil spiegelt dies die Auswirkungen der globalen Finanzkrise von 2008 wider, die zu einer drastischen Rationalisierung der Kapazitäten und einer völligen Umstrukturierung der Branche geführt hat. Am Markt für Speicherbausteine hat sich die Zahl der großen, weltweit tätigen Anbieter in den Segmenten DRAM und NAND auf jeweils drei bis vier Unternehmen reduziert. Dank dieser Konsolidierung haben die verbleibenden Hersteller einen größeren Einfluss auf ihre Kundenbeziehungen, und der weniger volatile Angebotszyklus verbessert die Aussicht auf höhere Margen. Die wachsende Nachfrage durch Hyperscale-Datenzentren für Cloud-Dienste sollte diesen gut positionierten Unternehmen kräftigen Rückenwind bescheren.

Auch am Markt für analoge Halbleiter fand eine umfangreiche Konsolidierung statt, obwohl die Nachfrage nach diesen Chips, die Licht, Temperaturen oder andere physikalische Signale in digitale Signale umwandeln, voraussichtlich steigen wird. Der wichtigste Wachstumsfaktor ist dabei die zunehmende Verbreitung des Internets der Dinge, bei der immer mehr Smart-Geräte mit Chips ausgestattet werden. Einen schier unersättlichen Bedarf an analogen Chips hat die Autoindustrie, und die wachsende Zahl an elektrischen und autonomen Fahrzeugen dürfte diese Nachfrage noch steigern. Dank der Ausweitung ihrer Endmärkte können Halbleiterproduzenten ihre Erträge diversifizieren, was ein nachhaltigeres Wachstum und stabilere Renditen ermöglicht.

Leistungshalbleiter, die den Stromfluss in Geräten regulieren, finden ebenfalls in allen Bereichen der digitalen Wirtschaft eine wachsende Verbreitung. Der weltweit größte Hersteller dieser Chips, die vor allem in der Industrie zur Leistungssteuerung verwendet werden und auch in der Automobilbranche an Bedeutung gewinnen, ist Infineon Technologies. Der deutsche Konzern ist der zweitgrößte Chiplieferant der Automobilhersteller.
 

Moderne Chips bergen technische Herausforderungen

Die wachsende Nachfrage nach hochmodernen Chips für rechenintensive Anwendungen und die steigenden Kosten ihrer Herstellung stellen für eine ausgewählte Gruppe führender Hersteller, die wir als „Linchpin“-Unternehmen bezeichnen, einen möglichen Vorteil dar. Die Kapitalintensität der Branche nimmt zu, da die Unternehmen massiv in neue Produktionstechniken und -anlagen investieren, um zu ermöglichen, dass das vor 50 Jahren formulierte Mooresche Gesetz – die regelmäßige Verdoppelung der Anzahl der Transistoren auf einem Schaltkreis – weiterhin gilt.

Die Kapitalintensität der Halbleiterfertigung nimmt seit Jahren zu

(Abb. 1) Die Kosten für die Entwicklung von Chips sind rapide gestiegen, da die Physik an ihre Grenzen stößt.

Die Kosten für die Entwicklung von Chips sind rapide gestiegen, da die Physik an ihre Grenzen stößt.

Stand: Juli 2018.
Quelle: Synopsys – IBS Report Juli 2018.
Die Herstellung von Chips der neuesten Generation erfordert immer kleinere Dimensionen, die in Nanometern (nm) angegeben werden.

Ein Beispiel für eine dieser Firmen ist unserer Ansicht nach Synopsys, ein führender Anbieter von Software für die Automatisierung der Halbleiterentwicklung. Die Lösungen des Unternehmens erlauben Ingenieuren, die Interaktion der Milliarden von Komponenten auf einem Chip besser zu verstehen. Da die Hersteller von Chips der neuesten Generation an die Grenzen des physikalisch Machbaren stoßen, halten wir hochmoderne Fertigungsanlagen und Software-Technologien für unverzichtbar. Dank der verbesserte Branchenstruktur, der Verwendung von Chips in immer mehr Geräten und der neuen Herausforderungen bei der Herstellung bietet der Sektor Potenzial für höhere Erträge.
 

... dank der verbesserte Branchenstruktur, der Verwendung von Chips in immer mehr Geräten und der neuen Herausforderungen bei der Herstellung bietet der Sektor Potenzial für höhere Erträge.


Medien und neue „Netzwerkeffekte“

Online-Plattformen, die ein verbessertes Kundenerlebnis bieten, haben neben der Werbewirtschaft und dem Einzelhandel auch die Medienbranche radikal verändert. Der wichtigste Störfaktor war dabei das US-Unternehmen Netflix, das Ende 2019 167 Millionen Abonnenten zählte. Im Gegensatz zu traditionellen Fernsehsendern ist Netflix nicht durch Landesgrenzen eingeschränkt und verzeichnet sein stärkstes Wachstum an den internationalen Märkten. Dank seiner großen Zahl an Abonnenten und seiner soliden Datenressourcen war der Medienkonzern in der Lage, neue Trends im Zuschauerverhalten vor seinen Wettbewerbern wahrzunehmen. Dadurch konnte er auf Änderungen der Nachfrage mit gezielt produzierten Inhalten reagieren, wie sein Erfolg bei der Entwicklung hochaktueller Filme und Fernsehserien beweist.

Die „Netzwerkeffekte“ von Netflix

(Abb. 2) Seine globale Reichweite verschafft dem Unternehmen einen Vorsprung vor der Konkurrenz.

Die „Netzwerkeffekte“ von Netflix

Stand: 31. Dezember 2019.
Quelle: Unternehmensberichte. Detaillierte Daten zu den internationalen Abonnenten von Netflix stehen erst seit dem 1. Quartal 2017 zur Verfügung.

Seit einigen Jahren drängen zahlreiche Wettbewerber an den Streaming-Markt, doch wir denken, dass nur die größten Anbieter überleben dürften. Walt Disney ist spät in dieses Segment eingestiegen, verfügt jedoch über die notwendigen Ressourcen für eine internationale Präsenz. Da seine Freizeitparks derzeit geschlossen sind, könnte Disney zudem versuchen, seinen umfangreichen Katalog an geistigem Eigentum verstärkt online zu vermarkten. Auch Apple und das Angebot von Amazon Prime könnten sich als dauerhafte Konkurrenten erweisen, doch wir glauben, dass die meisten Abonnenten diese Anbieter als Ergänzung ihres Netflix-Accounts behandeln werden. Interessanterweise hat die Coronavirus-Pandemie die Wettbewerbsposition von Netflix gestärkt. Nachdem die Filmproduktion eingestellt wurde, hat das Unternehmen den Vorteil, dass es auf eine riesige, multinationale Bibliothek bereits produzierter Inhalte zurückgreifen kann.
 

Auch KI könnte den größten Internetunternehmen zugutekommen

Die Unternehmen, die von der künstlichen Intelligenz (KI) am stärksten profitieren dürften, weisen aus unserer Sicht drei Eigenschaften auf: die beste Rechenleistung, den größten Datenbestand und die kompetentesten Datenexperten – charakteristische Merkmale der derzeit führenden Plattformanbieter, die auf diesem Gebiet bereits wichtige Fortschritte machen. Google zählte bei KI zu den Pionieren und entwickelt derzeit sogenannte Tensor Processing Units (TPUs). Diese neue Art von Chips ist für den Einsatz in künstlichen neuronalen Netzen bestimmt – Computersystemen, die dem menschlichen Gehirn nachempfunden sind. Netflix und andere Plattformen für Endverbraucher verwenden KI und maschinelles Lernen zur Entwicklung besserer Inhalte, präziserer Empfehlungen für die Benutzer und einer zielgenaueren Werbung.

... interessanter als der Wettbewerb der großen Internetfirmen um künstliche Intelligenz (KI) ist für Anleger daher die Frage, wie sich KI auf andere Branchen ausbreitet.

Unseres Erachtens könnten die großen Internetkonzerne KI- Lösungen schließlich als eine Art On-Demand-Infrastruktur anbieten. Dabei könnten Unternehmen beispielsweise unstrukturierte Datensätze an Google oder Amazon schicken, die dann einen ihre Algorithmen einsetzen, um die Daten zu bereinigen und ihren Kunden bessere Entscheidungen zu ermöglichen. Interessanter als der Wettbewerb der großen Internetfirmen um künstliche Intelligenz (KI) ist für Anleger daher auch hier die Frage, wie sich KI auf andere Branchen ausbreitet. Besonders genau beobachten wir dabei, wie KI die Finanzdienstleistungsbranche verändert. T. Rowe Price investiert in diese Technologie, um ihr Potenzial ganz auszuschöpfen.
 

Die Technologieriesen dürften weiter wachsen – besteht das Risiko einer Regulierung?

Amazon.com, Facebook, Google und andere führende Plattformanbieter werden aufgrund ihrer Größe und der enormen Breite ihre Zielmärkte von den Wettbewerbsbehörden untersucht. Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie sind ein weiterer Beleg für diesen Trend zur Konzentration, der unserer Einschätzung nach anhalten dürfte. Aus unserer Sicht ist es jedoch alles andere als sicher, dass die heutigen Plattformen Innovationen behindern und den Verbrauchern schaden, wie dies in der Vergangenheit bei Ma Bell und anderen marktbeherrschenden Unternehmen der Fall war. Vielmehr könnte das Gegenteil eintreten: Der „Amazon-Effekt“ hat die Einzelhandelspreise sinken lassen, und populäre Apps wie Google Maps oder Instagram sind kostenlos. Die allgemeine Anerkennung der während der Pandemie von den Plattformanbietern erbrachten Leistungen hat zudem den Ton der Debatte verändert – jedenfalls vorübergehend.

Doch geht von einer derart starken Konzentration von Marktmacht immer noch eine Bedrohung aus? Aufsichtsbehörden, Politiker und Richter können zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen gelangen, und die Anleger werden den weiteren Verlauf der Debatte aufmerksam verfolgen müssen. Wir sind uns auch darüber im Klaren, dass neue rechtliche Rahmenbedingungen letztlich die großen Konzerne begünstigen könnten, da kleinere Wettbewerber den Compliance-Aufwand in der Regel nicht verkraften
 

Wir behalten auch Marktneulinge im Auge

Trotz der Vorteile einiger der größten Unternehmen bieten neuere und kleinere Firmen möglicherweise einige der besten Anlagechancen. Zum& Teil liegt dies daran, dass es sich die Branchenriesen dank ihrer gut gefüllten „Kriegskassen“ leisten können, vielversprechende neue Wettbewerber mit hohen Aufschlägen zu erwerben.

Das Übernahmepotenzial ist einer der Gründe, weshalb wir den wachsenden privaten Markt für Technologieunternehmen umfassend analysieren. Durch die Suche nach Anlagemöglichkeiten bei nicht börsennotierten Unternehmen gewinnen wir auch ein besseres Verständnis der Wettbewerbsdynamik und sind besser in der Lage, Veränderungen des Ökosystems so früh wie möglich zu erkennen. In vielen Fällen können wir uns als Partner dieser Unternehmen positionieren und ihr Geschäftsmodell kennenlernen, bevor sie an die Börse gehen. Wenn ein Unternehmen seinen Börsengang abschließt, sind wir mit seinen Stärken und Chancen bereits bestens vertraut. Daher können wir schnell reagieren und möglicherweise bessere Ergebnisse für unsere Kunden erzielen.

Auch wenn die Welt derzeit mit der Pandemie zu kämpfen hat, hält das hohe Innovationstempo an. Die starken langfristigen Wachstumstrends bleiben intakt und dürften im Technologiesektor für weitere Wertschöpfung sorgen. Offenbar befinden wir uns noch in einer relativ frühen Phase eines goldenen Zeitalters für technologische Innovationen, da die außergewöhnlichen Möglichkeiten des Internets sowohl Unternehmen als auch Investoren ein beispielloses Wertpotenzial bieten.

 

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