INVESTMENT INSIGHTS

Drei wichtige Trends seit dem Platzen der Bitcoin-Blase

Christopher Dillon , Portfolio Specialist

Überblick

  • Als die US-Notenbank (Fed) im 1. Halbjahr 2019 einen moderateren geldpolitischen Kurs einschlug und das weltweite Volumen an Anleihen mit negativer Rendite auf Rekordniveaus stieg, legte der Bitcoin gemeinsam mit Aktien und Gold kräftig zu.
  • Die Aufmerksamkeit richtet sich nun wieder stärker auf die ursprüngliche Mission des Bitcoin, da in der Praxis mittlerweile alltägliche Finanzgeschäfte immer einfacher auch mit Kryptowährungen abgewickelt werden können.
  • Der alternative Kryptowährung Libra von Facebook liegt ein gut durchdachtes Konzept zugrunde; allerdings wird sie noch beachtliche praktische und regulatorische Hürden überwinden müssen.

Durch den kometenhaften Aufstieg des Bitcoin Ende 2017 sind Kryptowährungen ins Rampenlicht gerückt. Nach Ansicht vieler hat der Hype um Kryptowährungen durch den Absturz des Bitcoin bis Mitte Dezember 2018 seinen rechtmäßigen – unrühmlichen – Platz im Kreise anderer berühmter Spekulationsblasen gefunden, die letztlich irgendwann platzten.
 

Doch der Bitcoin und generell die Kryptowährungen sind nicht tot. Sie entwickeln sich immer weiter und verdienen aus unserer Sicht die Aufmerksamkeit, die sie von Analysten und Anlegern derzeit wieder erfahren.
 

Vom Hype im Jahr 2017 einmal abgesehen, glauben wir, dass Kryptowährungen und die ihnen zugrunde liegende Blockchain-Technologie gerade erst am Anfang stehen. Die Blockchain-Technologie besitzt ein wirtschaftliches Potenzial, das weit bedeutender sein könnte als das der Kryptowährungen selbst.


Die Portfoliomanager von T. Rowe Price haben bislang zwar noch nicht in den Bitcoin investiert. Allerdings besitzt die Blockchain-Technologie aus Sicht unserer Anlageexperten das Potenzial, die Unternehmen und Industriezweige, in die wir für unsere Kunden investieren, radikal zu verändern. Dazu zählen unter anderem Finanzdienstleistungen, das Gesundheitswesen sowie wichtige Technologiebereiche wie Cloud-Computing und Cybersicherheit.
 

Abgesehen von den radikalen Umwälzungen auf der technologischen Ebene gibt es einen weiteren Grund, warum wir die Entwicklung der Kryptowährungen sehr aufmerksam verfolgen, und der hat mit den Währungen selbst zu tun. In einer Welt der „Deglobalisierung“ mit zunehmenden geopolitischen Spannungen wächst die Nachfrage nach Alternativen zum US-Dollar.
 

Wir erkennen in letzter Zeit drei wichtige Trends, die dazu beigetragen haben, dass Kryptowährungen wieder stärker in den Fokus gerückt sind.


Aktien und Bitcoin legen nach Kurswende der Fed stark zu

Seit Ende 2018 ist in Bezug auf den Bitcoin, generell auf Kryptowährungen, auf eher traditionelle Alternativen zu den Fiatwährungen (wie Gold) und auf US-Aktien viel passiert. Bevor wir darauf näher eingehen, müssen wir zunächst einen Blick zurück ins Jahr 2015 werfen.
 

Die Bemühungen der Fed um eine Zinsnormalisierung ab dem Jahr 2015 hatten massive Folgen. So stieg nicht nur der effektive US-Tagesgeldsatz von 0% bis in den Bereich um 2,4%. Die Fed reduzierte auch ihre Bilanzsumme von USD 4,5 Bio. bis Mitte 2019 auf unter USD 4 Bio.
 

Im Herbst 2018 waren viele Anleger und Analysten fest davon überzeugt, dass die Fed – über die tatsächliche Zinsnormalisierung hinaus – ihrer Zinserhöhung um 25 Basispunkte (Bp.) im Dezember 2018 im Jahr 2019 vier weitere ähnliche Zinsschritte folgen lassen würde.

... wir glauben, dass die Kryptowährungen und die ihnen zugrunde liegende Blockchain-Technologie gerade erst am Anfang stehen.


Aufstieg, Fall und Comeback des Bitcoin

Kryptowährungen sind seit zehn Jahren bekannt, doch Währungen, die nicht durch einen physischen Rohstoff oder eine physische Ware hinterlegt sind, gibt es bereits seit den 1970er Jahren.

Quelle: T. Rowe Price.

Alles in allem hätten diese – realisierten und erwarteten – Zinsschritte dazu geführt, dass die Geldpolitik der Fed so restriktiv wie nie zuvor gewesen wäre. Die Märkte spürten bereits die negativen Auswirkungen.
 

Durch die höheren Zinserwartungen wurden traditionelle Cash-Instrumente attraktiver und bei einigen Anlegern, die im Bitcoin investiert waren, wuchsen die Zweifel an der Nachhaltigkeit der Kryptowährungen. Der Kurs des Bitcoin brach zeitgleich mit den Kursen von US-Aktien ein. So verlor der S&P 500 Index in der Zeit vom 20. September bis zum 24. Dezember 2018 mehr als 19%.
 

Fast unbemerkt änderte die Fed dann jedoch Ende Dezember 2018 ihre Ausrichtung, woraufhin der Bitcoin und US-Aktien ihre Talfahrt stoppten. Die Aussicht auf eine Zinspause der Fed verhalf dem S&P 500 bis zum 30. April 2019 zu einem Plus von mehr als 25%. Dann, nach einer kurzen Marktschwäche im Mai, teilte die Fed mit, dass sie beabsichtige, einen expansiveren Kurs einzuschlagen. Dadurch kletterte der S&P 500 bis Ende des 1. Halbjahrs 2019 auf Rekordhochs (Abb. 1).


Nie zuvor hat die Fed eine expansive Geldpolitik verfolgt, wenn sich wirtschaftlichen Fundamentaldaten so darstellten wie aktuell. Das Verbrauchervertrauen ist sehr positiv, die Inflationstrends sind freundlich und die Arbeitslosigkeit ist niedrig. Das reale BIP-Wachstum in den USA lässt zwar nach, dürfte im Jahr 2019 aber immer noch über 2% liegen. Und doch scheint es, als werde die Fed als Reaktion auf die ihrer Ansicht nach verbreitete wirtschaftliche Unsicherheit die Zinssätze senken. Fragt sich nur, wie stark.
 

Auch außerhalb der USA verfolgen einige Zentralbanken nun eine expansivere Politik. Das alles wirkt zunehmend wie ein „Abwärts-Wettlauf“ für die Fiatwährungen in aller Welt. Die globalen Anleihemärkte haben darauf heftig reagiert und das Gesamtvolumen der Anleihen mit negativer Rendite hat einen Rekordwert von fast USD 13 Bio. erreicht (Abb. 2).
 

In diesem atypischen Umfeld scheint es alles andere als ein Zufall zu sein, dass der Bitcoin (genauso wie andere Kryptowährungen) und das Gold im 1. Halbjahr 2019 so starke Zuwächse verzeichneten.


(Abb. 1) Veränderte Erwartungen an Geldpolitik der Fed treibt risikoreiche Anlagen

Wahrscheinlichkeiten für die FOMC-Sitzung im Juli 2019 gegenüber S&P 500 Index
Bis 8. Juli 2019

1 Prognosen zur Wahrscheinlichkeit verschiedener Maßnahmen der Fed; sie basieren auf den Marktkursen für Futures-Kontrakte auf den US-Tagesgeldsatz.
Quelle: Bloomberg Index Services Limited (siehe Zusätzliche Angaben).
 

Nutzung von Kryptowährungen in der Praxis nimmt zu

Anfangs schien der Bitcoin nur etwas für Technik-Nerds zu sein, die jenseits des aktuellen globalen Finanzsystems Handel treiben wollten. Erzeugt wurden Bitcoins durch das Lösen komplexer mathematischer Aufgaben („Mining“ oder Schürfen) mit einem Algorithmus, der eine enorme Rechenleistung erforderte. Diese Bitcoins wurden auf ein spezielles Konto gebucht und konnten abseits des herkömmlichen Finanzsystems mit anderen Personen ausgetauscht werden, die auch so ein Bitcoin-Konto besaßen.
 

Wer in dieser frühen Phase in dieses Ökosystem eintrat, indem er mit Fiatwährungen wie dem US-Dollar Bitcoins kaufte, dürfte sich etwa so gefühlt haben wie ein Insekt, das einer fleischfressenden Pflanze zu nah kam: Man kam hinein, aber nicht wieder heraus.



(Abb. 2) Negative Zinssätze verhelfen dem Bitcoin zu einem Comeback

Wert des Bitcoin in USD im Vergleich zum weltweiten Bestand an Anleihen mit negativer Rendite
Bis 28. Juni 2019

Quelle: Bloomberg Index Services Limited (siehe Zusätzliche Angaben).


Heute, Mitte 2019, mutet die Wahrnehmung des Bitcoin als „exotisches“ Instrument, das kaum für konventionelle Zwecke genutzt werden kann, zunehmend antiquiert an. Eine ganze Reihe von großen Unternehmen, darunter Overstock, Microsoft, Amazon und andere, akzeptieren mittlerweile auch Bitcoins als Zahlungsmittel. Wir glauben nicht, dass sie die einzigen bleiben werden. Bitcoins werden zudem auch für Online-Sportwetten und auf anderen Glücksspielseiten immer beliebter.
 

Diese Entwicklung wurde durch die Erfindung einer „Wallet“ für Kryptowährungen maßgeblich erleichtert. In dieser Wallet sind die öffentlichen und privaten Schlüssel gespeichert, die nötig sind, um Besitznachweise für den Bitcoin nachzuverfolgen und Transaktionen in Bitcoin und anderen digitalen Währungen zu verzeichnen.
 

Dank Handelsplattformen für Kryptowährungen wie Coinbase in San Francisco, die im Jahr 2012 eröffnet wurde, ist es relativ einfach geworden, eine solche Wallet für Kryptowährungen zu erhalten. Nutzer einer Coinbase-Wallet können problemlos mit einer Fiatwährung eine Kryptowährung kaufen und – was ganz wichtig ist – diese auch wieder in eine Fiatwährung zurücktauschen. Dabei fallen ähnliche Gebühren an wie an einem Geldautomaten, doch die Entwicklung schreitet rasant voran.


Coinbase ist zudem weltweit nutzbar. Es kann Fiatwährungen in Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Ethereum Classic und Litecoin tauschen, ist in rund 32 Ländern aktiv und stellt zudem eine Plattform bereit, die Transaktionen mit und die Speicherung von Bitcoins in 190 Ländern ermöglicht.
 

Während in letzter Zeit zahlreiche namhafte Politiker und Entscheidungsträger aus aller Welt massive Bedenken gegen Kryptowährungen geäußert haben, scheinen die Märkte für Wholesale-Refinanzierung für institutionelle Kunden dem Thema offener gegenüberzustehen. Wie die Financial Times kürzlich berichtete, hat in Großbritannien nun der erste Vermögensverwalter, der auf Kryptowährungen spezialisiert ist, eine Zulassung erhalten. Und im Juni 2019 erhielt Ledger X von der US-Aufsichtsbehörde die Genehmigung zum Handel mit Bitcoin-Derivaten, die in der digitalen Währung abgerechnet werden.1
 

Der Einsatz von Kryptowährungen am Markt für Wholesale-Refinanzierungen bewegt sich zwar nach wie vor in einer rechtlichen Grauzone, doch die Entwicklung hin zur Zahlung in Kryptowährungen ist bemerkenswert.


Facebook mischt bei den Kryptowährungen mit

Das neu belebte Interesse an Kryptowährungen hat auch dazu geführt, dass sich Finanzregulierer und andere politische Entscheidungsträger in aller Welt wieder intensiver mit diesem Thema befassen. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell, US-Präsident Donald Trump und Vertreter der Bank of England haben in ihren öffentlichen Äußerungen und Twitter-Meldungen die große Bedeutung der Kryptowährungen bestätigt.
 

Die Ankündigung von Facebook von Mitte Juni, dass man die Einführung einer eigenen Kryptowährung namens Libra plane, erwies sich als Blitzableiter für Regulierer und Politiker. Aufgrund der geäußerten massiven Kritik entschied sich Facebook, den für 2020 geplanten Marktstart vorläufig auf Eis zu legen. Die Details rund um die geplante Währung erklären aber vielleicht, warum die Reaktion so heftig ausfiel:
 

  • Ausgestattet mit genügend Kapital, würde Libra auch durch einen Korb von liquiden Fiatwährungen von Industrieländern hinterlegt sein. Anders als der Bitcoin, der starken Kursschwankungen unterliegt, soll Libra eine „Stablecoin“ werden – eine Kryptowährung, die gegenüber Fiatwährungen relativ wertstabil und daher für den schnellen, kostengünstigen weltweiten Zahlungsverkehr geeignet ist.
  • Nach eigener Aussage will Facebook zwar eine führende Rolle spielen, solange Libra noch in den Kinderschuhen steckt, doch letztendlich würde die Währung durch die Libra Association reguliert, ein autonomes 100-köpfiges Konsortium ohne Gewinnorientierung. Zu den Mitgliedern der in der Schweiz ansässigen Libra Association zählen aktuell globale Schwergewichte im Zahlungsbereich wie Visa, Mastercard und PayPal.
  • Anders als der Bitcoin, dem zweifellos ein Ruf als Gegenmodell zu den etablierten Währungen anhaftet, will die Libra Association nach eigenen Worten proaktiv mit globalen Regulierern zusammenarbeiten, um deren Bedenken rund um die Währung zu entkräften.
     

Etwa zwei Drittel der 2,3 Milliarden Facebook-Nutzer leben in Entwicklungsländern und haben nur begrenzten Zugang zu traditionellen Bankdienstleistungen. Eine Stablecoin-Währung wie Libra könnte sich daher aus unserer Sicht sehr schnell durchsetzen, zumal die Konsumlaune in wachstumsstarken Schwellenländern weiter wächst.
 

David Marcus von Facebook erklärte im Juni, als er die Beweggründe für Libra als Konkurrenz für die globalen Fiatwährungen erläuterte: „Die Zeit scheint reif für ein besseres System zu sein. Dies könnte die ganze Welt grundlegend verändern.“
 

Libra ist ein ehrgeiziges Projekt und wir glauben, dass Facebook sehr durchdacht und besonnen an die Entwicklung herangegangen ist. Wie Libra und das System dahinter strukturiert sind, erscheint uns sinnvoll. Wenn die Kryptowährung erst einmal an den Start gegangen ist, dürfte Facebook letztlich keine nennenswerte Kontrolle mehr darüber haben. Darüber hinaus scheint die Dokumentation zu Libra recht ausgewogen auf Datenschutzbedenken und die Zusammenarbeit mit Regulierern einzugehen, sodass ein weltweites Zahlungsmittel mit wenig „Reibung“ (das heißt hohe Geschwindigkeit und niedrige Gebühren) entsteht.
 

Angesichts der zahlreichen aufsichtsrechtlichen Unsicherheiten rund um Libra berücksichtigt T. Rowe Price die Kryptowährung derzeit nicht als Argument für den Besitz der Aktie von Facebook.


Darauf achten wir in nächster Zeit

Libra klingt in der Theorie erst einmal außerordentlich vielversprechend. Doch es gilt noch einige hohe aufsichtsrechtliche Hürden zu überwinden – wie die jüngsten Kommentare und Reaktionen von politischen Entscheidungsträgern verdeutlichen.
 

Die von Politikern in aller Welt geäußerten Kritikpunkte erscheinen manchen Beobachtern vielleicht nicht einleuchtend. Doch wenn man es einmal realistisch betrachtet, hat noch nie irgendjemand gesagt, dass Regulierung einleuchtend sein muss. Vor diesem Hintergrund und trotz der potenziellen Vorzüge könnte Libra ein noch leichteres Ziel für die Kritiker von Facebook sein, als es die bestehenden Dienste des Unternehmens ohnehin schon sind.


Wenn Libra von den Aufsichtsbehörden zugelassen wird, würden Facebook und die Libra Association noch immer vor großen logistischen Herausforderungen stehen. Schließlich muss die Kryptowährung ja irgendwie in die digitalen „Wallets“ der Menschen in Entwicklungsländern kommen, für die Libra besonders große Vorteile bietet.
 

Libra repräsentiert deutlich sichtbar die unaufhaltsame Entwicklung im Bereich der Kryptowährungen. Die Politik mag zwar den Trend zu Kryptowährungen für die Verbraucher in den Industrieländern etwas bremsen, wird ihn aus unserer Sicht aber nicht stoppen können. Libra wird auch nicht die letzte Stablecoin-Währung bleiben. Die Märkte für Wholesale-Refinanzierung versuchen unterdessen, im Bereich der digitalen Währungen mehr Tempo zu machen – vielleicht aus der Not heraus.
 

Den jüngsten negativen Kommentaren nach zu urteilen, haben die finanzpolitischen Entscheidungsträger die Kryptowährungen ganz eindeutig wieder auf dem Schirm. Genau das sollten wir auch.
 

1 „G7 crypto opposition masks warmer stance for wholesale markets“ (Widerstand der G7 gegen Kryptowährungen überdeckt offenere Haltung der Wholesale-Märkte), Financial Times, 18. Juli 2019.

 

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201907‑909329