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April 2020 / VIDEO

Strategie im Fokus: US Large-Cap Core Equity

US Large-Cap Core Equity-Strategie, Update

 

Jeff Rottinghaus erläutert in diesem Video die Philosophie und den Ansatz der T. Rowe Price US Large-Cap Core Equity-Strategie. Die Strategie verschafft Zugriff auf ein risikogesteuertes Portfolio bestehend aus erstklassigen amerikanischen Large-Cap-Wachstumsunternehmen, unabhängig von einem bestimmten Anlagestil. Das Portfolio ist auf ein Investment in die 50 bis 60 besten Anlageideen eines umfassenden Universums aus Aktien von US-Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von üblicherweise mindestens 5 Milliarden US-Dollar ausgerichtet. 

Transcript des Videos auf Deutsch

Mein Name ist Jeff Rottinghaus und ich bin der Portfoliomanager der US Large Cap Core Strategy. Ziel der Strategie ist Wertzuwachs auf der Basis eines Portfolios aus 50-60 US-Aktien. Bei der Titelselektion stützen wir uns im Wesentlichen auf die überzeugendsten Ideen unserer Analysten hier in den USA. Unser Anlageuniversum besteht aus allen im S&P 500 beziehungsweise Russell 1000 notierten Unternehmen mit Sitz in den USA, wobei wir vornehmlich Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über 5 Milliarden US-Dollar in den Blick nehmen.

Die US Large Cap Core Strategy ist ein Misch- beziehungsweise Kernportfolio – das heißt, wir können in Substanz- ebenso wie in Wachstumswerte investieren. Da wir bei den gehaltenen Titeln eher auf Qualität setzen, haben wir unseres Erachtens besonders dann eine Chance auf eine überdurchschnittliche Performance, flachen oder fallenden Märkten. In Phasen steigender Kurse versuchen wir dagegen mehr oder weniger nur, mit der Marktentwicklung Schritt zu halten.

Als wir vor einigen Jahren mit dem Portfolio an den Start gingen, entwickelten wir im Rahmen unseres „Bottom-Up-“Portfolioaufbaus einen vierteiligen Prozess.

Der erste Teil steht unter dem Stichwort „Unternehmen“. Darunter fällt die Suche nach Geschäftsmodellen mit wiederkehrenden Erlösen, nach Firmen, die sich durch eine geschickte Kapitalallokation auszeichnen, und nach Unternehmen mit Preissetzungsmacht. Viel Zeit widmen wir auch der Beschäftigung mit dem Thema Disruption. Das aktuelle Umfeld ist von erheblichen disruptiven Entwicklungen geprägt. Sie betreffen nicht nur den Technologiesektor, sondern auch den Energiesektor und die Versorger. Wir versuchen also im ersten Teil unseres Prozesses, die Strategie eines Unternehmens zu verstehen und herauszufinden, wie die langfristige Wertschaffung funktioniert.

Der zweite Teil des Prozesses beschäftigt sich mit dem Management. Dank unserer Stellung als Schwergewicht unter den Vermögensverwaltern in den USA haben wir einen besonders guten Zugang zu den Firmenleitungen. Dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen, und wir sollten ihn auch nutzen. Bei Treffen mit Vertretern von Unternehmen versuchen wir zwei Fragen zu klären. Die erste lautet: Wie sieht die Strategie zur Wertschaffung aus und ist sie in der Vergangenheit schon einmal angewandt worden? Wenn wir sehen, dass die Strategie in der Vergangenheit schon einmal erfolgreich genutzt worden ist, stärkt das unsere Zuversicht, dass sie künftig wieder funktionieren kann. Zur „Management“-Komponente in unserem Prozess gehört auch, dass wir uns bemühen, Anreize im Vergütungssystem zu verstehen. Wir möchten wissen, welche Anreize das Management nutzt, welche Kennwerte angestrebt werden und ob diese zur langfristigen Wertschaffung für uns als Investoren beitragen können.

Dritter Teil unseres Prozesses ist die „Top-Down“-Perspektive. Dabei geht es um die Abwägung zwischen beispielsweise einem Engagement in einer Bank oder in einem Energieunternehmen, zwischen einem Titel aus dem Technologie- oder aus dem Nicht-Basiskonsumsektor. Das ist zwar nur ein sehr kleiner Teil des Prozesses, aber als diversifizierter Portfoliomanager sollten wir an irgendeinem Punkt sicher auch derartige „Top-Down“-Betrachtungen anstellen.

Zuletzt kommt die Bewertung. Sie steht deshalb an letzter Stelle, weil unser Portfolio ein Misch- beziehungsweise Kernportfolio ist und wir eine Anlageidee daher nie aus reinen Bewertungsgründen entwickeln noch rein aus solchen Gründen verwerfen würden. Wir möchten eine Investmentthese auch deshalb nicht auf die Bewertung stützen, weil günstige Titel bekanntlich lange Zeit günstig bleiben können. Eine meiner Schwächen als Anleger besteht darin, dass mir niedrig bewertete Titel zunächst einmal verlockend erscheinen. Wenn wir uns mit der Bewertung jedoch ganz am Schluss befassen, kennen wir bereits das Free-Cashflow-Profil und den potenziellen Markt, sodass wir dann entscheiden können, ob ein Investment bei einer bestimmten Bewertung Sinn macht oder nicht.

US Large-Cap Core Equity Strategy
Ziel

Die US Large-Cap Core Equity Strategy strebt langfristiges Kapitalwachstum an und investiert vornehmlich in Stammaktien etablierter Großunternehmen in den USA. Berücksichtigt werden können sowohl Substanz- als auch Wachstumstitel.

Allgemeine Portfoliorisiken

  • Kapitalrisiko – der Wert Ihrer Anlage kann schwanken und wird nicht garantiert. Er wird von Wechselkursänderungen zwischen der Basiswährung des Portfolios und Ihrer Zeichnungswährung (sofern diese nicht identisch sind) beeinflusst.
  • Aktienrisiko – Aktien bergen allgemein höhere Risiken als Anleihen oder Geldmarktinstrumente.
  • Risiko geografischer Konzentration – in dem Maße, in dem ein Fonds schwerpunktmäßig in einer bestimmten geografischen Region anlegt, wird seine Performance stärker von Ereignissen in dieser Region beeinflusst.
  • Absicherungsrisiko – die Versuche eines Portfolios, Risiken durch Absicherungsgeschäfte zu verringern oder zu eliminieren, bringen unter Umständen nicht den gewünschten Erfolg.
  • Investmentfondsrisiken – Anlagen in Fonds bergen gewisse Risiken, die nicht auftreten, wenn ein Anleger an den Märkten direkt anlegt.
  • Managementrisiko – der Investmentmanager oder seine Beauftragten können gelegentlich in eine Situation geraten, in der ihre Verpflichtungen gegenüber dem Fonds mit denen gegenüber anderen von ihnen verwalteten Anlageportfolios kollidieren (in solchen Fällen werden jedoch alle Portfolios gleich behandelt).
  • Operatives Risiko – Fehler oder Ausfälle im operativen Bereich können zu Störungen des Fondsbetriebs beziehungsweise zu finanziellen Verlusten führen.

 

Wichtige Informationen

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